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Nr:  Datum  Uhrzeit  Einsatzart  Einsatzort  Einsatzkräfte 
           
1  23.01.  15.28  Gebäudebrand  Lemke  TLF 8/18 W, LF 16 TS; FF Lemke; FF Oyle; FF Marklohe; FF Wohlenhausen; FF Wietzen; FF Langendamm; ELO; FTZ; Verpflegungstrupp Wietzen 
2  25.01.  05.23  BMA aufgelaufen (technischer Defekt)  Mehlbergen Firma Isyde  TLF 8/18 W, LF 16 TS 
3  26.01.  21.55  Schornsteinbrand  Marklohe  TLF 8/18 W; FF Marklohe 
4  01.05.  00.08  Garagenbrand  Möhlenhalenbeck  TLF 8/18 W, LF 16 TS ; FF Dolldorf-Blenhorst, FF Bötenberg; ELO SG Marklohe 
5  11.05.  16.57  Industriebrand groß  Landesbergen  LF 16 TS; AB Rüst Fachzug, TEL ABC-Zug, Versorgungstrupp, diverse Feuerwehren SG Landesbergen und umzu. 
6  22.05.   16.02  Brandeinsatz  Balge  TLF 8/18, LF 16 TS; FF Balge-Holzbalge 
7  03.07.   12.37  Hilfeleistungseinsatz   Mehlbergen Bootshafen  TLF 8/18, LF 16 TS, ELO, FF Wohlenhausen, Bootsgruppe mit MZB 
8  13.07.  ca. 18.45  Flächenbrand klein  Zum Böxenberg Wietzen  TLF 8/18 W; FF Wietzen; FF Holte 
9  23.09  10.12  Hilfeleistungseinsatz  B6 Nienburg Fahrtrichtung Hannover  FF Nienburg; Fachzug Rettung/Rüst ca. 10 Minuten nach Alarmierung Rückalarm für die Kräfte AB Rüst, Person klemmt nicht 
10  03.10.  15.55  MANV2  Nienburg Mindener Landstraße  Fachzug AB Rettung/Rüst, ABC-Zug, FF Nienburg, TEL, Versorgungstrupp, THW, ASB, DRK, DLRG 
11  08.10.  20.17  Hilfeleistungseinsatz  Mehlbergen  FF Buchhorst-Behlingen-Mehlbergen Polizei 



 

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Großbrand im Danziger Weg in Lemke am 23.01.2010

Lemke. Großalarm am Sonnabend gegen 15.30 Uhr für die Ortsfeuerwehren Lemke, Marklohe, Oyle und Wohlenhausen. Während die Hausbesitzer zu einer Goldenen Hochzeit im Nachbarort sind, bemerkt ein Nachbar das aus einem Flachdachhaus am Danziger Weg Rauch aufsteigt. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort sind steigt beißender Rauch aus den Lüftungsöffnungen. Ein erster Trupp rüstet sich mit schwerem Atemschutz aus und geht in das Gebäude. Während der Trupp noch erkundet platzen auf der Rückseite des Hauses die großen Fensterscheiben des Wohnzimmers. Inzwischen wurden die Ortswehren Buchhorst – Behlingen – Mehlbergen, Wietzen und die Einsatzleitung Ort (ELO) aus Blenhorst - Bötenberg nachalarmiert. In sekundenschnelle kommt es im Wohnzimmer zu einer Durchzündung mit einem riesigen Feuerball. Über dem Haus steht ein großer Rauchpilz. Die Einsatzstelle ist in zwei Einsatzabschnitte eingeteilt. Von mehreren Unterflurhydranten werden Leitungen aufgebaut und der Brand aus sechs C – Rohren bekämpft. Insgesamt elf Trupps unter Atemschutz gelangen von vorne ins Gebäude. Die Ortswehren Oyle und Marklohe versuchen von der Rückseite des Hauses die Flammen zu ersticken. Die Wehr Langendamm trifft gegen 17.00 Uhr mit ihrer Wärmebildkamera an der Einsatzstelle ein. Jetzt können immer neue Brandnester in der Decke lokalisiert werden. Mit einer Kettensäge wird das Flachdach von oben geöffnet. Gemeindebrandmeister Wilfried Schlemermeyer und Brandabschnittleiter Nord, Wolfgang Müller unterstützen Einsatzleiter Karsten Meyer. Die ELO unter der Leitung von Michael Schreiber koordiniert den Einsatz. Das Wohnhaus ist bis auf weiteres unbewohnbar. Die Hausbesitzer wurden zunächst bei Nachbarn unterge-bracht. Über die Schadensursache konnten die Brandermittler der Polizei am Sonntag noch keine Angaben machen. Gegen 19.00 Uhr wurden die 98 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und Polizei vom Verpflegungszug Wietzen mit warmen Getränken und Broten versorgt. Gegen 22.00 Uhr wurde die Einsatzstelle an den Besitzer übergeben. Der Bauhof der Gemeinde Marklohe streute die durch das Löschwasser vereisten Straßen ab. Die Bereitschaft der FTZ tauschte noch am Abend Schlauchmaterial und Atemschutzflaschen.

Text & Fotos : Uwe Schiebe, Pressewart Marklohe


 
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Schornsteinbrand in Marklohe

Am 26.01.2010 wurde die Feuerwehr Buchhorst-Behlingen-Mehlbergen bereits zum dritten Einsatz in diesem Jahr telefonisch alarmiert. Zur Unterstützung der FF Marklohe fuhren wir in die Fichtestrasse in Marklohe. Dort brannte ein Schornstein, der mit Hilfe des Kehrsets gereinigt wurde. Nach der Abnahme der Einsatzstelle durch einen Schornsteinfeger, konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.


01.05.2010 Garagenbrand in Möhlenhalenbeck

Um kurz nach Mitternacht alarmierte die FEL Nienburg die Einsatzkräfte von drei Feuerwehren und der ELO-Gruppe der SG Marklohe zu einem Garagenbrand in die Ortschaft Möhlenhalenbeck. Das Feuer eines Terrassenofens breitete sich aus, so dass die Außenfassade einer Garage zu brennen anfing. Schnell konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden und ein größerer Schaden wurde somit vermieden.


Explosion im Kraftwerk

Am Dienstagabend um 16.57 h riefen die Sirenen die Feuerwehren von Landesbergen, Leese, Estorf und Leeseringen zum Einsatz. Gemeldet wurde ein Mittelbrand im Kraftwerk Landesbergen, Alarmstufe 2. Schon auf der Anfahrt waren dunkle Rauchwolken über dem Werksgelände zu sehen. Vor einer großen Halle waren 2 offene Brände entstanden. Die Werksmannschaft des Robert Frank Kraftwerkes, das von der norwegischen Firma Statkraft betrieben wird, konnte die Feuerwehren routiniert einweisen. Schnell stellte sich heraus, dass die Feuerbekämpfung ersteinmal zweitrangig wurde. 12 Personen einer Besuchergruppe waren mit ihrem Führer durch eine Gasexplosion schwer verletzt worden und warteten in einer total verqualmten Halle auf Rettung. Sofort wurde die Alarmstufe durch den ersten Einsatzleiter Sven Schlüter erhöht und die Feuerwehrleute rückten unter Atemschutz zur Menschenrettung vor. Die Leitstelle löste den so genannten ManV II Alarm aus. Das bedeutet: Massenanfall von 10 bis 19 Verletzten. Dieser Alarm setzt Notärzte, Rettungssanitäter und die entsprechende Ausrüstung in Marsch. Ein großer Abrollbehälter Rettung wird von Nienburg aus zur Einsatzstelle gefahren. Dieser Container enthält 3 aufblasbare Rettungszelte, die wie ein kleines Lazarett funktionieren. Von Heizung bis zu Instrumenten für die Erstversorgung von Brüchen ist alles vorhanden. Die Fachleute und Notärzte der Schnellen Einsatzgruppe des Roten Kreuzes, des Arbeiter Samariter Bundes und der Johanniter stellen die Erstversorgung der Patienten sicher. Das Technische Hilfswerk übernimmt die Stromversorgung und leistet Aufbauhilfe. DRLG und ABC - Zug rücken zur weiteren Unterstützung aus. Gleichzeitig wurden weitere Feuerwehren der Samtgemeinde Landesbergen, aus Nienburg, Stolzenau und dem Raum Steyerberg angefordert.
Die Technische Einsatzleitung übernahm mit ihrem Leitfahrzeug, ausgerüstet mit allen Mitteln der modernen Kommunikationstechnik, die Koordinierung des Einsatzes. Mittlerweile befanden sich weit über 200 Rettungskräfte der verschiedenen Organisationen und des Kraftwerkes an der Unfallstelle. Menschenrettung, Erstversorgung, Alarmierung der Krankenhäuser, Brandbekämpfung, Löschmitteleinsatz, Absperrmaßnahmen und viele große und kleine Probleme erfordern eine besonnene und routinierte Mannschaft. Gleichzeitig etablierte sich ein Krisenstab der Werksleitung.
Die Erstmaßnahmen zur Menschenrettung waren schnell erfolgreich. Die Verletzten waren so perfekt geschminkt und mit künstlichen Brüchen hergerichtet worden, dass man schnell, auch wegen ihrer schauspielerischen Leistungen, vergessen konnte, dass es sich hier um eine Übung handelte. Nach gut 2 Stunden waren die Brände gelöscht, alle Opfer versorgt und der Versorgungszug Wietzen konnte mit dem verdienten Abendessen anrücken.
Auf Initiative der Firma Statkraft hatte Kreisbrandmeister Bernd Fischer zusammen mit Jobst Dreier, dem Produktionsleiter, und Marc Baldermann, dem Koordinator für Gesundheit, Sicherheit und Umwelt am Standort Landesbergen diese Übung ausgearbeitet. Trotz der enormen logistischen Vorbereitungen war es ihm gelungen, dass nur eine Handvoll Eingeweihter wusste, dass es eine Übung war. In seinem Fazit am Schluss zeigte er sich sehr zufrieden. Es war gelungen, zu einer Zeit, in der noch viele Einsatzkräfte an ihrer Arbeitsstelle waren, weit mehr als 200 freiwillige Helfer an die Unfallstelle zu bringen. Die technische Ausrüstung bewährte sich und, was noch wichtiger ist, jeder beherrschte sie an seinem Platz mit Fachkenntnis und Ruhe. Die Mitarbeiter der Fa. Statkraft zeigten sich kooperativ und fachkundig. Natürlich, und das ist ja Sinn einer solchen Übung, wurden auch Schwachstellen aufgespürt. Die Kommunikation zwischen den 2 Krisenstäben, Feuerwehr und Werksleitung, erwies sich als schwierig, besonders da die funktechnische Verbindung holprig war. Dies soll in Zukunft verbessert werden. Eine noch folgende Nachbesprechung wird alle Erkenntnisse aufarbeiten.
Dieser Großeinsatz wurde nicht nur von den beteiligten Führungskräften genau beobachtet. Das Thema Sicherheit wird bei der Firma Statkraft groß geschrieben. Daher war aus Norwegen der Leiter des Bereiches Gesundheit, Sicherheit und Umwelt eingeflogen worden, um die Übung zu begleiten. Die Polizeidirektion Göttingen stellte hochrangige Brandschutzfachleute, alles wurde per Film und Foto zur Auswertung aufgezeichnet.
Alle Beteiligten, vor allem die Einsatzkräfte direkt vor Ort, waren am Ende total ausgepumpt. Aber der Stolz darauf, eine solche Aufgabe gemeinsam gemeistert zu haben, war allen anzumerken. Mit diesen motivierten Helfern, der guten Technik und den versierten Führungskräften ist der Kreis Nienburg für alle Großschadensereignisse, die hoffentlich nie eintreten werden, bestens gerüstet.



 

Text: Reinhard Bittner,

Gemeindepressewart Samtgemeinde Landesbergen


 

Brandeinsatz am 22.05. in Balge

Am Pfingstsamstag wurde die Feuerwehr Buchhorst-Behlingen-Mehlbergen zusammen mit der Feuewehr Balge-Holzbalge zu einem kleineren Feuer alarmiert. Aus unbekannter Ursache brannte in der Straße Alte Heide Buschwerk.


 




 

03.07.2010



Hilfeleistungseinsatz Bootshafen Mehlbergen

In den Mittagsstunden wurde die FF Buchhorst-Behlingen-Mehlbergen zu einem Hilfeleistungseinsatz alarmiert. Stichwort war:
Oelschaden groß im Bootshafen Mehlbergen. Nach Eintreffen der Kräfte wurde schnell festgestellt das der Oelschaden nicht von einem der Sportboote im Hafen stammen konnte. Es handelte sich eindeutig um Schweroel das vermutlich von einem Binnenschiff mit Bilgenwasser abgelassen wurde und vom Wind in das Hafenbecken gedrückt wurde. Das Oel wurde mit Bindemittel gebunden und abgeschöpft. Mit dem Mehrzweckboot und einem privaten Boot wurde die Weser und der anschliessende Kanal nach weiteren Verunreinigungen abgesucht. Auf Grund der hohen Temperaturen und der Einsatzort wurde für alle eingesetzten Kräfte Marscherleichterung angeordnet.



 
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MANV 2 Nienburg

Am frühen Nachmittag erreichte uns der erste Info-Alarm. Etwas verwundert sahen wir auf dem Display der Meldeempfänger den Hinweis das gegen 16.30 Uhr in Nienburg ein Massenanfall von Verletzten zu erwarten sei und wir uns dementsprechend zeitig an den Unterkünften einfinden sollen. Wer hatte da hellseherische Fähigkeiten ?
Der Alarm um 15.55 Uhr klärte uns dann auf. Zwei rivalisierende Familien in Nienburg wollten ihre Streitigkeiten in grösseren Gruppen in der Stadt austragen.Ca 200 Teilnehmer wurden erwartet. Da die Polizei von dieser Aktion Kenntnis bekam wurden alle verfügbaren Kräfte aus Niedersachsen zusammengezogen. Da viele Polizei-Einsatzkräfte in Bremen und Gorleben gebunden waren war dieses kein leichtes Unterfangen. Um eventeulle Verletzte umgehend versorgen zu können wurde der MAN2 Alarm ausgelöst.
Wir haben mit den Kollegen der Rettungsdienste und des THW den Behandlungsplatz einsatzbereit hergestellt. Die Zusammenarbeit klappte hervorragend. Dank der vorzüglichen Arbeit der Polizei konnte die Lage in der Stadt nach mehrern Festnahmen unter Kontrolle gebracht werden. So konnten wir den Platz ohne Versorgung von Verletzten am späten Abend mit der Gewissheit das das System AB Rettung/Rüst funktioniert wieder abbauen und einrücken. Dank der Versorgungszüge der FF Wietzen und des DRK brauchten wir und die eingesetzten Polizeibeamten nicht hungern. Es ist immer wieder beeindruckend wie die Kamereden binnen kürzester Zeit solch eine Menge Einsatzkräfte verpflegen.



Bilder Manv2 Nienburg

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Personensuche

Am frühen Abend wurden wir zur Unterstützung der Polizei bei einer Personensuche in Mehlbergen alarmiert.
Da die vermisste Person schnell gefunden wurde konnte der angforderte Polizeihubschrauber wieder abdrehen.